Ausgelöster Rauchwarnmelder verhindert Küchenbrand (10.06.2015)
Einsatzstichwort: FEU Wohnung
Einsatzmeldung: Heimrauchmelder piept, Brandgeruch, niemand öffnet
Einsatzort: Talstraße, Holzminden
Alarmierte Schleifen: Mittelschleife Brand
Fahrzeuge: LF 20/16, DLK 23/12, ELW, HLF 20/16, TLF 24/50
Eingesetzte Kräfte: 36
Alarmzeit: 16:26 Uhr
Bericht:
Am frühen Nachmittag wurde der erste Zug der Feuerwehr Holzminden zu einem Einsatz in die Talstraße alarmiert. Nachbarn nahmen aus einer Wohnung im Haus den Alarm eines Rauchwarnmelders und starken Brandgeruch wahr. Da auf Klingeln, Klopfen und Rufe der Nachbarn keine Reaktion des Bewohners erfolgte, alarmierten diese geistesgegenwärtig die Feuerwehr.
Nach Eintreffen des LF 20/16 ging ein Atemschutztrupp gemeinsam mit dem Fahrzeugführer ins Gebäude vor. Mittels Türöffnungswerkzeug wurde die Tür gewaltsam geöffnet. Der Angriffstrupp konnte in der Wohnung schnell die Ursache für die Rauchentwicklung feststellen. Es handelte sich um stark angebranntes Essen, der Bewohner wurde in der Wohnung nicht aufgefunden.
Die Herdplatte wurde ausgeschaltet und der Topf mit dem nicht mehr definierbaren Inhalt ins Freie getragen, nachdem er mit Wasser aus dem Wasserhahn gekühlt worden war. Auch die stark verschmutzte Herdplatte wurde durch den Angriffstrupp ins Freie gebracht.
Im Einsatz war ein Atemschutztrupp mit Kübelspritze. Die Fenster der Wohnung wurden geöffnet, das zerstörte Schloss ersetzt und die Wohnung an die Polizei übergeben. Der Bewohner tauchte gegen Ende des Einsatzes am Ort des Geschehens auf und wurde durch die Feuerwehr belehrt. Auch den anderen Hausbewohnern wurde für ihr umsichtiges, schnelles und goldrichtiges Handeln gedankt.
Der Einsatz für die Feuerwehr war nach gut einer Stunde beendet.
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Von: G. Hartmann; Fotos: F. Kleinod



