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21.05.2015

Nachbarschaftliche Löschhilfe: Feuer in Höxteraner Klinik (21.05.2015)

Einsatzstichwort: FEU Altenheim/Krankenhaus
Einsatzmeldung: /
Einsatzort: Grüne Mühle, Höxter
Alarmierte Schleifen: Großschleife Holzminden
Fahrzeuge: KdoW, ELW, LF 20/16, DLK 23/12, TLF 24/50, SW 1000, TSF;
MTW, HLF 20/16, LF 16-TS, RW 2, WLF m. AB-Sondergeräte (in Bereitstellung)
Eingesetzte Kräfte: 70 (davon 40 vor Ort und 30 am Gerätehaus in Bereitstellung)
Alarmzeit: 18:01 Uhr

Bericht:
Am Abend wurde die Ortsfeuerwehr Holzminden zu einer Feuermeldung in einer Höxteraner Reha-Klinik alarmiert. Es brannte ein Zimmer in voller Ausdehnung mit starker Rauchentwicklung. Der erste Zug unterstützte die Kräfte der Feuerwehr Höxter vor Ort bei den Löscharbeiten und half bei der Verletztenbetreuung. Der zweite Zug ging am Holzmindener Gerätehaus in Bereitstellung, er brauchte nicht mehr eingesetzt zu werden.

Um 18:01 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Holzminden mit Vollalarm mit dem Stichwort "Feuer Altenheim/Krankenhaus" nach Höxter alarmiert. Wie bei solchen Lagen üblich trafen sich die Kräfte am Gerätehaus Wallstraße, das auch von den Fahrzeugen aus dem GH Wiesenweg angefahren wurde. Sobald die erforderlichen Fahrzeuge besetzt waren, rückte ein Zug geschlossen in Richtung Höxter in den zugewiesenen Bereitstellungsraum ab.

In einem Lager- und Wäscheraum im Erdgeschoss der Klinik war es zu einem Feuer gekommen, das sich zu einem Zimmervollbrand ausgeweitet hatte. Durch die Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr alarmiert, die den Brand schnell unter Kontrolle bringen konnte. Er hatte dennoch für eine massive Rauch- und Rußentwicklung auf der betreffenden Ebene gesorgt. Die Höxteraner Kräfte evakuierten die an den Brandbereich angrenzenden Bereiche und verhinderten eine Ausbreitung des Feuers.

Von den Holzmindener Einheiten wurden das LF 20, die Drehleiter und das Tanklöschfahrzeug zum Brandobjekt beordert. Weiterhin halfen die Kräfte in der Erstphase bei der Patientenbetreuung. Fünf Personen wurden durch Rauchgase verletzt. Umfangreiche Rettungsdienstkräfte von Nordrhein-Westfälischer und Niedersächsischer Seite waren im Einsatz, insgesamt wurden knapp 70 Patienten evakuiert, betreut und später untergebracht.

Die Kräfte der Feuerwehr Holzminden räumten den Brandraum unter Atemschutz aus und löschten das Brandgut im Freien mit einem C-Rohr ab. Es kamen drei Trupps unter Atemschutz zum Einsatz, ein Reservetrupp stand bereit. Später wurden noch die angrenzenden Bereiche oberhalb des Brandraums und die darüberliegenden Stockwerke begangen und mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Unterdessen stand der 2. Zug für ein eventuelles Nachrücken oder potentielle Paralleleinsätze am Gerätehaus Wallstraße in Holzminden bereit. Die Bereitstellung konnte später aufgehoben werden. Auch die Werkfeuerwehr Symrise war für den Fall eines Parallelereignisses im Stadtgebiet Holzminden informiert.

Kurz nach 21 Uhr konnten die Kräfte der Feuerwehr Holzminden aus dem Einsatz entlassen werden. Um 22 Uhr war die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt und der Einsatz für die Ortsfeuerwehr Holzminden beendet.

Fotos: J. Drescher/J. Winter/T. Kumlehn/L. Schrader/C.-R. Elberfeld/G. Hartmann/Feuerwehr

Kategorie: Einsätze-Fw-Holzminden
Von: J. Schwingel